Badulikum setzt Digitalisierung fort

Im Jahr 2018 hat der „Westfälische Heimatbund“ Eckpunkte für eine Standortbestimmung der örtlichen Heimatpflege im 21. Jahrhundert formuliert. Darin rät der Dachverband den Heimatvereinen u.a., den digitalen Wandel anzunehmen und aktiv zu gestalten, digitale Archive aufzubauen und die Öffentlichkeitsarbeit auf das Internet und die Social-Media-Kanäle auszuweiten. Diesen Rat beherzigt der Kultur- und Heimatverein Badulikum schon seit einigen Jahren und erweitert sein Online-Angebot jetzt in gleich zwei Bereichen. Im Vorfeld des 571. Belecker Sturmtags, den die Beleckerinnen und Belecker am 05.06.19 feiern, besteht seit wenigen Tagen die Möglichkeit, die Geschichte des Sturmtages ab dem 500. Sturmtag im Jahr 1948 nachzulesen. Zu dieser Chronik gehören alle offiziellen Einladungen, die Programme der Sturmtagsfeiern und die Presseartikel des jeweiligen Jahres. Parallel dazu hat Webmaster Franz-Josef Schiermeister damit begonnen, die Buchreihe „Belecke. Lebendige Geschichte.“ online zu stellen. Beginnend mit dem ersten Teil von Band 1, der „Zeitreise“ (2013), werden später auch Band 2 „Unsere Welt ist Karneval“ (2015) und Band 3 „Uese Biäelske Platt“ (2018) auf der Homepage „www.badulikum.de“ zur Verfügung stehen.

“Chronik der Belecker Sturmtage ab 1948” online

In den vergangenen Monaten hat der Kultur- und Heimatverein BADULIKUM im Rahmen der Vorbereitungen für den Antrag zur Aufnahme in das “Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes” versucht, die Geschichte des Sturmtages zu dokumentieren. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass der Sturmtag bis in die 1960er Jahre über 500 Jahre lang mit dem morgendlichen Böllern um 5.00 Uhr, der Prozession um die St. Pankratius-Kirche um 5.30 Uhr und dem Sturmamt um 6.00 Uhr begangen wurde.

Die abendliche Sturmtagsfeier und viele andere “Bestandteile” des Sturmtags etablierten sich erst mit dem neuen Konzept zur Gestaltung des Sturmtages ab 1976 bzw. mit dessen Evaluierung in den Jahren ab 1988/89.

In der “Chronik der Belecker Sturmtage ab 1948”, dem Jahr, in dem der 500. Belecker Sturmtag in besonderer Form gefeiert wurde, kann man die og. Entwicklungen nun online auf fast 50 Textseiten und mit Hinweisen (Links) auf mehrere hundert Seiten mit weiteren Dokumenten nachlesen (Menü Sturmtag). Nach einer kurzen Einführung zu den Jahren 1948 – 1975 ist jeder Sturmtag ab 1976 detailliert mit dem Rahmenprogramm und Links zur offiziellen Einladung, dem Programm der Sturmtagsfeier und einem Pressebericht dokumentiert. Ab 1990 gibt es dann auch noch einen Link zum schon länger bestehenden Online-Archiv der Bürgermeister-Wilke-Preisträger mit dem Abdruck der Urkunde und der Laudatio des Vereinsvorsitzenden.

Zum 50. Todestag von Caspar Bracht

Der Kultur- und Heimatverein BADULIKUM gedenkt Ehrenbürger Caspar Bracht anläßlich seines 50. Todestages am 07.05.2019.

Caspar Bracht war neben seinen zahlreichen anderen Verdiensten ab dem 27.05.1934 der erste Vorsitzende des Verkehrsvereins e.V. Belecke/Möhne, einem der Vorgängervereine des Kultur- und Heimatvereins.

Eine Kurzbbiografie Caspar Brachts und die Ehrenbürgerurkunde vom 23.03.1965 sind im Buch “Zeitreise” auf den Seiten 54/55 abgedruckt.

Osterfeuer mit Feuerwehr-Einsatz – traditionelles Osterfeuer an der Külbenkapelle

Traditionell zündeten Kinder und Jugendliche mit ihren Fackeln den großen Reisigberg an der Belecker Külbenkapelle an und viele Schaulustige hatten dieses Spektakel freudig begleitet. Doch nur nach wenigen Minuten war die enorme Hitzestrahlung des Feuers zu spüren. Die Zuschauer wichen dem lodernden Feuer aus, und das trockene Gras an der kleinen Böschung des Kapellenweges stand schnell in Flammen. Die nahen Lärchen drohten sich zu entzünden.

Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert, die nach kürzester Zeit mit Tanklöschfahrzeug TLF16/25 und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF-20 am Einsatzort eintraf und mit der Schnellangriffsvorrichtung das Feuer an der Böschung und im angrenzendem Unterholz löschte. Anschliessend feuchteten sie die Wiesen um das Osterfeuer herum an und begleiteten das Spektakel noch eine weitere Zeit mit.

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Kinder und Jugendliche entzündeten an der Osterkerze ihre Fackeln fürs Osterfeuer

Das Osterfeuer an der Külbenkapelle hat eine lange Tradition. Bis in die 1970er Jahren schleppten die Pfadfinder einige Traktoranhänger voll mit Tannen und Tannenzweige und schichteten sie zum Osterfeuer auf. Entzündet wurde es über viele Jahre, und diese Tradition wird bis heute fortgesetzt, an der Osterkerze in der St. Pankratius-Kirche. Hier hatte am Ostersonntag Pastor Ralf Hubert Bronstert mit den Gläubige und den Kindern eine Andacht gefeiert, um danach an der Osterkerze die Fackeln zu entzünden. In einem Zug zogen sie von der Kirche zum Osterfeuerplatz. Sie stellten sich um den riesigen Reisigberg auf und zündeten das Feuer gemeinsam an. Trotz des Feuerwehreinsatzes ließen es sich Besucher am Getränkestand der JuKa kühle Getränke und Bratwürstchen gut schmecken. (msp)tatus und Sichtbarkeit

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Gemeinsam zündeten sie das Osterfeuer auf dem Külbenberg an. 
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Viele Zuschauer waren wieder einmal am Osterfeuerplatz.
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Ein Feuerwehreinsatz um das brennende Unterholz zu löschen
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Das Osterfeuer spiegelt sich im roten Lack des Einsatzfahrzeuges. 
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Mit dem Sprühstrahl befeuchtet eine Feuerwehrmann die umliegenden Wiesen.