10. Badulikum-Werkstattgespräch im Belecker Wald

Stadtförster erläutert auf Erlebnis-Exkursion vorhandene Schäden und zukünftige Handlungsstrategien.

Am Donnerstag der kommenden Woche, den 15.08.2019, lädt der Kultur- und Heimatverein Badulikum unter seinem Vorsitzenden Hans-Jürgen Raulf zu einer Erlebnis-Exkursion durch den Belecker Wald ein. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr am Pflanzegarten in Belecke. Die Exkursion wird rund 1 ½ Stunden dauern und die massiven Schäden nach den Orkanen sowie der Hitze und der Trockenheit der letzten Jahre beleuchten. Es soll diskutiert werden, welche zukünftigen Handlungsstrategien hilfreich sind, um dem rasanten Klimawandel zu begegnen.

Im Anschluss an die Veranstaltung, zu der keine Anmeldung erforderlich ist, kehren die Teilnehmer gegen 19.30 Uhr in der Bohnenburg ein. Dort kann bei kühlen Getränken das Thema weiter vertieft werden. Krankheitsbedingt wird die Führung nicht durch Stadtförster Henning Harth, sondern durch Stadtförster Henning Dictus durchgeführt werden.

Kultur- und Heimatverein Badulikum lädt zum 10. Werkstattgespräch

Schäden im Wald sollen auf einer Exkursion mit Stadtförster Henning Harth erläutert werden

Ein kleines Jubiläum kann der Kultur- und Heimatverein Badulikum e. V. unter seinem Vorsitzenden Hans-Jürgen Raulf in Kürze feiern: Die vor sechs Jahren im Rahmen des Jubiläums “1075 Jahre Belecke” neu aufgelegte Informations- und Gesprächsreihe mit dem Titel “Werkstattgespräche” erlebt in Kürze die 10. Auflage. Hierzu lädt Hans-Jürgen Raulf mit seinen Vorstandskollegen am 15.08.2019 um 18.00 Uhr an den Pflanzegarten in Belecke ein.

Stadtförster Henning Harth wird auf einem rund 90-minütigem Fußweg zum Belecker Wald und seinem Zustand nach den Orkanen Friederike und Eberhard sowie dem Rekordsommer 2018 und der aktuellen Borkenkäferkalamität referieren. Risiken und Chancen eines zukunftsorientierten Waldumbaus sollen vor Ort anschaulich erläutert werden. Denn der Wald ist ein wesentlicher Zukunfts- und Wirtschaftsfaktor der gesamten Stadt Warstein, die auf die aktuellen Herausforderungen modern, umweltfreundlich und klimagerecht reagieren muss.

Die Führung endet um 19.30 Uhr an der Bohnenburg, wo im geselligen Kreis über das Thema weiter diskutiert werden kann. Der Kultur- und Heimatverein Badulikum freut sich über zahlreiche Interessenten. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Badulikum setzt Digitalisierung fort

Im Jahr 2018 hat der „Westfälische Heimatbund“ Eckpunkte für eine Standortbestimmung der örtlichen Heimatpflege im 21. Jahrhundert formuliert. Darin rät der Dachverband den Heimatvereinen u.a., den digitalen Wandel anzunehmen und aktiv zu gestalten, digitale Archive aufzubauen und die Öffentlichkeitsarbeit auf das Internet und die Social-Media-Kanäle auszuweiten. Diesen Rat beherzigt der Kultur- und Heimatverein Badulikum schon seit einigen Jahren und erweitert sein Online-Angebot jetzt in gleich zwei Bereichen. Im Vorfeld des 571. Belecker Sturmtags, den die Beleckerinnen und Belecker am 05.06.19 feiern, besteht seit wenigen Tagen die Möglichkeit, die Geschichte des Sturmtages ab dem 500. Sturmtag im Jahr 1948 nachzulesen. Zu dieser Chronik gehören alle offiziellen Einladungen, die Programme der Sturmtagsfeiern und die Presseartikel des jeweiligen Jahres. Parallel dazu hat Webmaster Franz-Josef Schiermeister damit begonnen, die Buchreihe „Belecke. Lebendige Geschichte.“ online zu stellen. Beginnend mit dem ersten Teil von Band 1, der „Zeitreise“ (2013), werden später auch Band 2 „Unsere Welt ist Karneval“ (2015) und Band 3 „Uese Biäelske Platt“ (2018) auf der Homepage „www.badulikum.de“ zur Verfügung stehen.

“Chronik der Belecker Sturmtage ab 1948” online

In den vergangenen Monaten hat der Kultur- und Heimatverein BADULIKUM im Rahmen der Vorbereitungen für den Antrag zur Aufnahme in das “Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes” versucht, die Geschichte des Sturmtages zu dokumentieren. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass der Sturmtag bis in die 1960er Jahre über 500 Jahre lang mit dem morgendlichen Böllern um 5.00 Uhr, der Prozession um die St. Pankratius-Kirche um 5.30 Uhr und dem Sturmamt um 6.00 Uhr begangen wurde.

Die abendliche Sturmtagsfeier und viele andere “Bestandteile” des Sturmtags etablierten sich erst mit dem neuen Konzept zur Gestaltung des Sturmtages ab 1976 bzw. mit dessen Evaluierung in den Jahren ab 1988/89.

In der “Chronik der Belecker Sturmtage ab 1948”, dem Jahr, in dem der 500. Belecker Sturmtag in besonderer Form gefeiert wurde, kann man die og. Entwicklungen nun online auf fast 50 Textseiten und mit Hinweisen (Links) auf mehrere hundert Seiten mit weiteren Dokumenten nachlesen (Menü Sturmtag). Nach einer kurzen Einführung zu den Jahren 1948 – 1975 ist jeder Sturmtag ab 1976 detailliert mit dem Rahmenprogramm und Links zur offiziellen Einladung, dem Programm der Sturmtagsfeier und einem Pressebericht dokumentiert. Ab 1990 gibt es dann auch noch einen Link zum schon länger bestehenden Online-Archiv der Bürgermeister-Wilke-Preisträger mit dem Abdruck der Urkunde und der Laudatio des Vereinsvorsitzenden.