Gelebter Denkmalschutz am Beispiel des „Kleinen Speichers“

Badulikum lädt zum Werkstattgespräch für den 26. April ein

Denkmalschutz ist für manchen eher ein Reizwort. Nicht so für die Belecker Nachtwächterzunft und Sturmtagskanoniere, zwei Unterabteilungen des Kultur- und Heimatvereins Badulikum e. V. Seit 2015 arbeiten sie in mittlerweile deutlich mehr als 2000 ehrenamtlichen Stunden an der historischen Wiederrichtung des „Kleinen Speichers“, im Volksmund früher auch „Backhaus“ genannt, als Teil des stadtbildprägenden Ensembles „Stütings Mühle“. Zahlreiche Handwerker aus Belecke und Umgebung sowie der Mühlenkreis unterstützen dieses Vorhaben. Als Materialien wurden nur beste Baustoffe verwendet, etwa historischer Putz oder gute Eichestämme aus dem Warsteiner Stadtwald. Finanzielle Hilfe gibt es durch die Bezirksregierung Arnsberg, die NRW-Stiftung und private Spenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Belecker Kultur- und Heimatverein e. V. nutzt die für die Sturmtagsfeier geplante Einweihung des bis dahin komplett fertig gestellten Gebäudes, vorab im 9. Werkstattgespräch über den am „Kleinen Speicher“ gelebten Denkmalschutz zu berichten. Dazu lädt er herzlich ein in das eigens zu diesem Zwecke errichtete und bestes beheizte Zelt auf den Platz am Sägegatter für den Abend des 26. April 2018.

Vortragen werden Adalbert Friederizi und Franz-Josef Schiermeister als Bauleiter, Ulrich Blecke als Architekt und Edelbert Schäfer als Schatzmeister. Der Vereinsvorstand freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen folgen.

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.